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Rustikale Bratkartoffeln im Land der fränkischen Bierkeller - von Jens Fleischer, Gebietsverkaufsleiter Aviko Deutschland

Gesendet an 10/02/2021

Mein Name ist Jens Fleischer, ich arbeite als Verkaufsleiter für Aviko und wohne in Lichtenfels mitten im schönen Frankenland. In meiner Freizeit wandere ich gerne. Sobald es die ersten Sonnenstrahlen zulassen und die Bierkeller ihre Pforten öffnen, trifft man sich mit Freunden, packt was zum Trinken ein und auf geht’s auf einen der zahllosen Keller. Nein, das ist kein Schreibfehler, es heißt „auf den Keller“ und nicht „in den Keller“.

In der Region Lichtenfels, Bamberg, Forchheim, Erlangen und in der gesamten fränkischen Schweiz gibt es unglaublich viele dieser Keller. Kleine und große, gemütlich im Wald versteckt und perfekt gelegen für einen Ausflug mit der gesamten Familie oder mit Freunden. Mit Kinderspielplätzen und guten fränkischen Speisen oder einfach nur mit einem Bierausschank.

Was ist eigentlich ein Bierkeller?

Der Ursprung stammt aus der Zeit, bevor es Kühlschränke gab. Da lagen die Keller im Wald und kühlten das selbstgebraute Bier. Und was macht mehr Sinn, als sich einfach "oben drauf" zu setzen und das selbstgebraute Bier zu genießen? Auch heute wird das Bier meistens noch selbstgebraut und unten im Keller gelagert. Übrigens gibt es in dieser Region aktuell noch 69 familiengeführte Brauereibetriebe, was gleichbedeutend ist mit der weltweit höchsten Brauereidichte!! Ich sage es ja … ein Paradies.

Natürlich kann man nicht nur gutes Bier trinken, sondern sollte auch die einfache, aber leckere fränkische Küche genießen. Es ist immer noch möglich, sich seine Brotzeit selber mitzubringen und sie zusammen mit einem guten Bier zu genießen. Früher, als die Leute noch wenig Geld zur Verfügung hatten, war das eine schöne Möglichkeit, mit der Familie einen Ausflug zu machen, Spaß zu haben und sich das auch leisten zu können.

Heute genießt man die fränkischen Köstlichkeiten aber meistens vom Wirt gemacht. Entweder Brotzeiten mit selbstgemachtem Holzofenbrot, Radiesla (Radieschen), Zwetschgenbaames (luftgetrockneter Rinderschinken), roter und weißer Presssack, Zieberleskes (Frischkäse aus Rohmilch) uvm. Oder warme Spezialitäten wie Schäuferla (Schweineschulter), Sauerbraten, Schweinebraten, aber mittlerweile auch Hähnchen, Currywurst, Schnitzel, Kotelett und Cordon bleu.

Wo sind eigentlich die Bratkartoffeln?

Zu allen Gerichten gibt es dann die typischen Beilagen wie Klöße, Wirsing, Blaukraut, Sauerkraut, natürlich Pommes (meistens von Aviko) und Kartoffelsalat. Und wir reden hier teilweise von Kellern mit bis zu 2.000 Essen an einem Wochenende. Aber - und jetzt komme ich zum eigentlichen Grund meines Beitrages - fast nie gibt es Bratkartoffeln. Dabei sind Bratkartoffeln auch in Franken sehr beliebt und würden super zu Kotelett und Co passen!

Also machte ich mich daran herauszufinden, an was das liegt, und sprach mit vielen Inhabern oder Pächtern der Keller. War nicht schwierig für mich, da mich viele als Gast (und zugleich als Verkäufer unsere leckeren Pommes) gut kennen. Ziemlich schnell bekam ich Antworten und die waren eigentlich überall gleich:

Zu aufwendig und zu zeitintensiv in der Vorbereitung … schwierig beim Warmhalten … nicht immer die richtige Kartoffelsorte zur Verfügung … immer weniger Familienbetriebe, wo die Omas noch Kartoffeln schälen, kochen usw. … immer weniger Personal, was gerade durch Corona nochmal mehr zum Thema wird … Das waren nur einige Gründe. Aber mir war danach klar, warum Klöße, Pommes und Kartoffelsalat als Beilagen dominieren.

Wie schmeckt intelligente Convenience?

Und dann kam ich mit einer "revolutionären Idee": fertige Bratkartoffeln von uns, von Aviko. Oh Gott, war da der Aufschrei groß!!!! Das kann ich meinen Gästen nicht antun … Wir machen alles selber … Das schmeckt nach Industrie und das sieht man doch … Das waren die häufigsten Aussagen. Und ja, man muss es schon zugeben, das war früher (und ist teilweise auch heute noch) so bei der Industrie.

Also musste ich Überzeugungsarbeit leisten und fuhr durchs fränkische Kellerland mit unserer Neuheit "Rustikale Bratkartoffeln". Wir schauten uns das Produkt gemeinsam an, haben es in den verschiedenen Möglichkeiten getestet (Pfanne, Bratenplatte, Kombidämpfer usw.) und konnten Vorurteile ausräumen.

Es ist tatsächlich so, Aviko bietet Bratkartoffeln an, die einfach zuzubereiten sind, die durch den unregelmäßigen Schnitt aussehen wie hausgemacht, bei denen die Kartoffelsorte und dadurch die Qualität das ganze Jahr über gleichmäßig gut ist und wo jeder Koch sein eigenes Geheimnis und seine spezielle Note noch dazugeben kann.

Man kann sie für großen Andrang oder für große Gesellschaften wie z.B. Busreisen schon am Abend vorbraten, dann abkühlen lassen und kurz vor dem Servieren nochmal im Kombidämpfer finishen. Man kann sie aber auch ganz traditionell innerhalb von 10 Minuten in der Pfanne braten. Alles ist möglich! Und das beste daran ist: Es schaut aus wie hausgemacht und es schmeckt wie hausgemacht.

Wann wird es endlich Frühling?

Und dann ist doch tatsächlich das kaum für möglich gehaltene passiert. Mit den rustikalen Bratkartoffeln von Aviko wird der eine oder andere Keller spätestens Ende März, wenn die ersten Sonnenstrahlen rauskommen und wenn Corona es zulässt, leckere authentische Bratkartoffeln ganz neu auf seiner Kellerkarte präsentieren - je nach Rezept mit Zwiebeln oder ohne, mit Kümmel oder ohne, mit Majoran oder ohne. Und mit dem besten Wissen und Gewissen wird da draufstehen: hausgemachte Bratkartoffeln. Und ich werde sicherlich einer der ersten sein, der bei einer seiner Bierwanderungen (hoffentlich schon Ende März) das auch probieren wird.

In diesem Sinne "Prost auf a Seidla" (ein halber Liter Bier) und "Aan gutn" (guten Appetit).

Jens Fleischer

jens_fleisher

Funktion: 
Gebietsverkaufsleiter Aviko Deutschland

Bei Aviko seit:
01.04.2019

Aviko Lieblingsprodukt:
Bratkartoffeln rustikal und Country Cooking Pure & Rustik Pommes